12.07.2007 - AVM senkt Stromverbrauch der Fritzboxen 7170 und 7140
Letztes Update 12.07.2007 (V 1.0)
AVM senkt Stromverbrauch der Fritzboxen 7170 und 7140
Laut http://www.avm.de/de/Presse/Informationen/2007/2007_06_06.php3 konnte der Stromverbrauch der FritzBox! Modelle 7170 und 7140 durch ein neues Firmwareupdate um bis zu 20 % gesenkt werden. Die entspricht ca. 1 Watt pro Box. Dies hört sich nach nicht viel an, sind aber im Jahr 1,75 Euro (bei 20 Cent / kWh), denn der Router läuft wohl 24 Stunden am Tag. Vernachlässigen darf man auch nicht den Effekt der Masse, denn diese Box steht in zahlreichen Haushalten. Bei 1000 Fritzboxen sind dies schon 8760 Kilowattstunden, die pro Jahr gespart werden. Dies entspricht ungefähr dem Stromverbrauch von 2 Haushalten.
Bei einer Fritzbox Fon Wlan 7050 (dieses Modell gehört nicht zu den im Bericht genannten Geräten) konnte zwar keine Ersparnis des Stromverbrauchs von einem Update von Firmware-Version 14.04.15 auf 14.04.33 festgestellt werden, jedoch wurde der Funktionsumfang stark erhöht, sodass sich ein Update in jedem Fall lohnt.
Eine Anleitung zum Update der Firmware befindet sich hier auf der AVM-Webseite.
Durch das deaktivieren des WLANs lässt sich ebenfalls sehr viel Strom sparen. Eine FritzBox Fon 7050 mit deaktiviertem WLAN braucht gemessen mit dem Voltcraft Energy Monitor 3000 ca. 4,8 Watt. Zum Vergleich ein etwas älteres Teledat Modem, welches nur Modem ohne Router und Telefonanlage darstellt, benötigt schon 7,2 Watt in Betrieb, sodass eine FritzBox im Vergleich zu anderen Geräten und im Funktionsumfang als stromsparend angesehen werden kann. Aus Gründen des Stromsparens ist es deshalb nicht empfehlenswert Router und Modem als separate Geräte zu kaufen und zu betreiben.
Aktiviert man das WLAN (was viele Leute nicht brauchen, da sie die Box per Kabel anschließen), benötigt die Box gleich 1,5 Watt mehr, also insgesamt 6,3 Watt. Meines Wissens nach liefert AVM die Box standardmäßig mit aktiviertem, verschlüsseltem WLAN aus. Eine Auslieferung mit deaktiviertem WLAN hätte weitere Energiespareffekte zur Folge.
Nach Deaktivierung des WLANs empfiehlt sich unbedingt das Trennen der Box vom Stromnetz für ca. 10 Sekunden. Meine Messungen haben nämlich ergeben, dass nach Deaktivierung des WLANs der Stromverbrauch 5,6 Watt statt 4,8 Watt betrug. Ein Neustart der Box über die Weboberfläche änderte daran auch nichts, erst das Trennen vom Stromnetz. Den Stromverbrauch in der Nachtschaltung habe ich nicht getestet, ich vermute jedoch, dass auch hier der Stromverbrauch auf nur 5,6 statt der möglichen 4,8 Watt zurückgeht. Die Nachtschaltung spart zwar noch Strom, aber nicht das maximal mögliche. Hier ist also noch Potenzial den Stromverbrauch weiter zu senken und somit noch mehr Energie zu sparen.
Zur Wiederholung: Meine Messungen beziehen sich alle auf die FritzBox! Fon WLAN 7050 mit Firmware 14.04.33.
Hier möchte ich Links Sammeln, die dazu beitragen Energie zu
sparen. In der Regel habe ich alles selbst durchgelesen um mich von der
Qualität zu überzeugen. Deswegen nehme ich auch eine Bewertung der Links vor.
Die Aktion No-Energy (http://no-e.de)
bietet die Möglichkeit sich kostenlos ein Energiekostenmessgerät auszuleihen.
Dadurch erhält man die Möglichkeit sehr genau den Energieverbrauch von PCs,
Kühlgeräten, Waschmaschinen, TV-Geräten, Stereoanlagen, Video-Recordern,
SAT-Receivern, usw. zu kontrollieren. Vor allem die Stromaufnahme in
Bereitschaft (neudeutsch: Standby-Aufnahme) ist interessant. Selbst moderne
Waschmaschinen verbrauchen „ausgeschaltet“ weiterhin Strom, durch Vorschalten
eines Steckers mit Schalter lässt sich hier bares Geld sparen.
Zum Kauf von billigen Energiekostenmessern, wie sie
Discounter des Öfteren anbieten, rate ich ab, da es ihnen an Genauigkeit vor
allem bei der Aufnahme von wenigen Watt, wie es im StandBy-Betrieb vorkommt,
mangelt. Aus eigner Erfahrung weiß ich, dass selbst zwischen den Messgeräten
gleicher Art Unterschiede bei der Anzeige des Stromverbrauchs bestehen. Ein
sehr genaues Gerät ist z.B. der „Energy Monitor 3000“, den es bei Conrad für
ca. 40 € gibt. Dieses Messgerät erreichte im Audiovideofotobild in Ausgabe
7/2004 Test eine Messgenauigkeit von 1 % bzw. 1 Watt ein. Bereits das etwas
billigere Stromsparmessgerät „Energy Check 3000“ wich in Leistungsbereich von
unter 10 Watt bereits um bis zu 32 % ab.
Zur Ausleihe:
Auf http://no-e.de/html/ausleihen.php
kann man seine Postleitzahl eingeben, wodurch dann eine Seite erscheint, die
die nächstgelegenen Verleihstellen anzeigt. Oftmals muss man nur eine Kaution
von 20 € zahlen, die man bei Rückgabe des Gerätes wiedererhält. Der Verleih
selbst ist völlig kostenlos.
Nun zum Einsparpotential:
1 Watt Stromverbrauch kostet aufs Jahr hochgerechnet ungefähr
1 Euro und 75 Cent! (bei 20 Cent / Kilowattstunde)
Einfache Formel um die Energiekosten und das
Einsparpotential pro Jahr zu berechnen:
Leistungsaufnahme *
1,75 € ergibt die Kosten für das gesamte Jahr bei 24 Stunden Dauerbetrieb.
Somit macht sich sehr schnell eine Steckdosenleiste mit
Schalter für ca. 5 bis 10 € bezahlt, denn viele Geräte, wie z.B. Satreceiver
brauchen in Standby-Schaltung ca. 7 Watt. 7 * 1,75 macht 12,25 Euro an
Stromkosten. Somit hat sich eine abschaltbare Steckdosenleiste bereits nach
weniger als einem Jahr amortisiert.
Formel für die Profirechner zum Energiekostenberechnen:
Leistungsaufnahme * Betriebsstunden pro Tag * 365 *
Strompreis pro Kilowattstunde dividiert durch 1000 ergibt die genauen
Energiekosten für das Jahr.
Der „Energy Monitor 3000“ besitzt eine Funktion um den
Stromverbrauch auf eine Woche, einen Monat oder aufs Jahr hochzurechnen. Diese
Funktion habe ich noch nicht genauer untersucht, jedoch ist mir aufgefallen,
dass bei Kühlgeraten (es wurde eine Gefriertruhe und ein Gefrierschrank
gemessen) der errechnete Stromverbrauch im Verlauf einer Woche ansteigt. Das
heißt nun, dass man nicht einfach das Gerät über 24 Stunden messen kann und
sich dann auf die Hochrechnung verlassen kann. Bei mir hat dabei das Gerät viel
zu wenig angezeigt. Im Verlauf der Woche ist der errechnete Verbrauch immer
weiter angestiegen, bis er irgendwann relativ konstant war, also nicht weiter
angestiegen ist. Für die Praxis soll das heißen, möchte man den Stromverbrauch
von Kühlgeräten messen, sollte man diese mindestens für eine Woche am Messgerät
hängen haben und dann den Verbrauch ablesen.
Hier landen die Netzteile, die nicht mehr neu erhältlich
sind. Vielleicht kann man sie ja irgendwo gebraucht auftreiben oder man hat
selbst diese Netzteile und will wissen, wie sie wirkungsgradmäßig einzuschätzen
sind.
Die Netzteile sind alphabetisch nach Hersteller geordnet.
Amacrox AX420-60GLN
(350 Watt)
Getestet in: C’T 22/2005 Seite 186
Wirkungsgrad bei 70 / 175 / 350 Watt Ausgangsleistung:
76(0,88) / 81(0,92) / 78(0,96) % Werte in Klammern: Leistungsfaktor
Lautstärke bei 70 / 175 / 350 Watt Auslastung: 0,1(19,2) /
0,2(20,3) / 0,7(27,7) Sone (dB(A)) gemessen in 50 cm Abstand
Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung:
27,1 / 28,6 / 33,9 / 48,0 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in
welchem Abstand gemessen wurde
Wirkungsgrad bei 112 / 280 / 560 Watt Ausgangsleistung: 76,7
/ 80,8 / 77,1 % Man sollte beachten, dass der Wirkungsgrad mit der maximalen
Spezifikation von 560 Watt gemessen wurde, es ist deshalb mehr in die hohe
Leistungsklasse einzuordnen.
Lautstärke: Semipassives Netzteil, d.h. bei ca. 50 %
Auslastung geht der Lüfter zeitweise an, dann aber mit maximaler Drehzahl, was
sehr laut ist, zusätzlich soll das Netzteil einen unangenehmen Pfeifton von
sich geben.
Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung:
21,9 / 22,5 / 37,8 / 48,9 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in
welchem Abstand gemessen wurde
PCs brauchen leider immer mehr Strom, wobei der
Stromverbrauch mit dem Athlon64 durch seine Sparsamkeit etwas zurückgegangen
ist. Durch die Wahl des richtigen Netzteils mit hohem Wirkungsgrad lässt sich
aber einiges an Strom sparen.
Um zu verdeutlichen, wie viel man sparen kann und wie
wichtig ein hoher Wirkungsgrad ist, zitiere ich hier mal aus dem Computerbase
Artikel (http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2003/test_tagan_tg380-u01_netzteil/4):
„Wir haben einen Rechner, der durchschnittlich
200 W verbraucht, und rund um die Uhr läuft. Dafür stehen zwei Netzteile mit
ähnlichen Leistungsdaten zur Verfügung, eins für 49 EUR, das andere für 89 EUR.
Leider hat das "billigere" Netzteil einen Wirkungsgrad von 65%, das
teurere einen von 80%. Die erste Konfiguration verbraucht also 307,7 W, und
damit 2658,5 KWh im Jahr (360 Tage), während die zweite 250W verbraucht, und
sich damit 2160 KWh genehmigt. Legt man 15 Cent pro KWh zugrunde, spart man mit
dem teureren Netzteil immerhin 75,34 EUR pro Jahr. Das lässt den
Anschaffungspreis doch gleich in einem anderen Licht erscheinen. Leider kann
man keineswegs vom Anschaffungspreis auf den Wirkungsgrad schliessen. Wir
bedauern zutiefst, dass die Hersteller nicht gesetzlich verpflichtet sind, den
Wirkungsgrad ihrer Netzteile anzugeben. Da ließe sich sicher sehr viel Strom
sparen.“
Leider sind Wirkungsgrade von 65-70 % bei Netzteilen keine
Seltenheit, wie man bemerkt, wenn man sich einige Netzteiltests ansieht. Ich
möchte hier kein schwarzes Schaf nennen, um nicht Probleme mit irgendwelchen
Herstellern zu bekommen, die ja immer schneller im Abmahnen werden. Aber man
kann sich gerne mal auf dieser Seite http://hardware.thgweb.de/2005/02/24/starke_leistung_power_netzteile_im_vergleich/page47.html
von Tom’s Hardware die Grafiken ansehen und bekommt einen Eindruck davon, dass
viele Netzteile einen wirklich schlechten Wirkungsgrad von teilweise gerade mal
55 % haben.
Zum Messen schließt man am besten den PC an eine
Steckdosenleiste und schließt davor das Messgerät an. Dadurch erfasst man
nämlich den gesamten Stromverbrauch inklusive Monitor, sodass man weiß wie viel
Leistung die PC-Anlage insgesamt dem Stromnetz entnimmt. Diese Messung ist auch
für Filesharer wichtig, die ihren PC 24 Stunden am Tag laufen lassen, denn
vielleicht ist das auch noch der Spiele-PC, sodass Lautsprecher, Scanner, usw.
weiterhin mitlaufen, obwohl sie nicht benötigt werden. Filesharer können
dadurch leicht berechnen wie viel ihnen das im Jahr an Strom kostet. Anschließend
kann man ja die einzelnen Geräte messen, wie viel sie benötigen. Es lohnt sich
bestimmt Monitor und das ganze Zubehör nochmals extra abschaltbar zu machen, um
einige Euros an Strom zu sparen.
Hier ist jetzt eine Liste mit den Wirkungsgraden von Netzteilen.
Aufgenommen wird nur wenn ein Netzteil mindestens 75 % Wirkungsgrad bei 20 %
Auslastung und aktive PFC hat.
Ich habe auch die Lautstärke hinzugefügt, sofern
Messergebnisse vorhanden sind, damit auch die, die es leise mögen, auf ihre
Kosten kommen.
Die Messungen dürfen nicht verabsolutiert werden. Es gibt
zum einen Fertigungstoleranzen, wodurch der Wirkungsgrad schwankt und zum
anderen sind auch die Messgeräte nicht zu 100 % genau. Vom Netzteil Be quiet!
BQT P6-520W liegen 2 Wirkungsgradmessergebnisse vor, die aber gerade mal
prozentual maximal um 3,79 % differieren (die Messung differiert um diesen
Wert, nicht der Wirkungsgrad).
Bei den Bezugsquellen habe ich die Geizhals.at Links
angegeben, da dort meistens die günstigsten Händler gelistet sind. Ich empfehle
aber auch mal bei anderen Preismaschinen Ausschau zu halten. Wichtig ist, dass
man auf die genaue Bezeichnung achtet. Eine andere ein bisschen geänderte
Bezeichnung kann schon ein ganz anderes Modell mit einem komplett anderen
Wirkungsgrad sein, auch wenn es in den Eckdaten übereinstimmt.
Ob ein Netzteil mit oder ohne Netzschalter kommt, erachte
ich als nicht so wichtig, da man die PC Komponenten am besten per Steckerleiste
ausschaltet, wenn man den PC nicht benutzt. Um den Spareffekt zu verdeutlichen
gehen wir mal davon aus, dass der Rechner am Tag 8 Stunden in Betrieb, also 16
Stunden in StandBy ist. Da an der Steckerleiste noch andere Geräte wie Scanner,
Monitor, Aktiv-Boxen hängen, kommen schnell mal 15 Watt StandBy-Verbrauch
zusammen, der einfach nur nutzlos bezahlt werden muss. Bei 17 ct/kWh spart man
durch eine Steckerleiste 87,6 kWh oder fast 15 €. Steckdosenleisten gibt es
sehr günstig im Baumarkt, ich verzichte hier auf einen Onlinelink, da die
Versandkosten die Kosten vom Warenwert übersteigen.
Zur Dimensionierung von Netzteilen: Man trifft immer mehr
PCs mit 500 Watt Netzteil Boliden an. Dass es auch ein viel schwächeres
Netzteil tut, dass dann einen höheren Wirkungsgrad hat, zeigt folgende Grafik
von Tom’s Hardware (Der komplette Test findet sich hier http://hardware.thgweb.de/2005/07/29/amd_oder_intel_systeme_wer_verbraucht_mehr_energie_/)
(Ich habe mir erlaubt die Grafik hier hochzuladen, da Tomshardware, sich
irgendwie per Referer gegen das Anzeigen auf anderen Seiten zu schützen
scheint) http://www.de.tomshardware.com/praxis/20050729/images/image005.gif
Wie man erkennen kann braucht das Leistungshungrigste System
unter Volllast „gerade mal“ 255 Watt. Ein 300 Watt Netzteil würde es hier sogar
tun, da die 255 Watt primärseitig sind. Wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass
das eingesetzte Netzteil 75 % Wirkungsgrad hatte, dann hat der Rechner selbst
nur ca. 191 Watt benötigt, das sind nicht mal 2/3 des Stromes was das Netzteil
liefern kann, denn ein 300 Watt Netzteil liefert 300 Watt und zieht dann aus
der Steckdose dementsprechend mehr, bei 75 % Effizienz wären es 400 Watt, was
es der Steckdose entnimmt und die man bezahlen muss.
Die c’t schreibt in Heft 22/2005, dass ein 100 € gebraucht
PC mit einem 800 bis 1000 MHz Prozessor typische 55 bis 60 Watt bei Volllast
mit Chipsatzgrafik braucht und manchmal sogar mit einem 95 Watt Netzteil
auskommt.
Zu dem Netzteil Test der PC Professionell in der Ausgabe
3/2006 möchte ich für den interessierten Leser hinzufügen, der sich die
entsprechende Ausgabe besorgt, dass diese Zeitschrift die Leistungsangaben viel
zu hoch auslegt (z.B. wird eine
Festplatte mit durchschnittlich 25 Watt angegeben, sieht man sich mal in anderen
Tests um, so braucht eine HDD unter 10 Watt im Betrieb) und so tut, als muss es
unbedingt ein 500 Watt Netzteil für einen neuen PC sein.
Ich habe leider kaum Netzteile der niedrigeren
Leistungsklasse in dieser Tabelle. Wenn jemand weitere Netzteiltests mit
Wirkungsgrad Test weiß, wäre es nett, wenn er in dem Kommentar den Link oder
das PC Heft dazu schreibt. Vor allem 300 WATT Netzteil TESTS wären interessant.
Die Netzteile sind hauptsächlich nach der Leistung geordnet,
es kann allerdings sein, dass manche mit schwächerer Leistung nach einem mit
mehr Leistung kommen, das liegt dann daran, dass das mit mehr Leistung einen
besseren Wirkungsgrad hat. Bei manchen bin ich mir nicht sicher, welches
letztendlich einen besseren Wirkungsgrad hat, am besten ihr entscheidet selbst.
Generell lässt sich aber sagen, dass das Netzteil einen besseren Wirkungsgrad
hat, wenn man ein schwächeres Netzteil verwendet, da das dann höher ausgelastet
ist.
Wie rapide der Wirkungsgrad bei geringer Auslastung abfällt
macht folgende Grafik von Planet 3dnow auf der Auswertungsseite (http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteil2005/42.shtml)
des Seasonic S12 SS-600HT Netzteils deutlich: http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteil2005/img/12_06.PNG
Deswegen ist ein überdimensioniertes Netzteil immer mit
einem schlechten Wirkungsgrad verbunden.
Zu den Preisen: Stand ist der 8.4.2007, da sich die Preise
schnell ändern können, soll dies nur ein grober Anhaltspunkt sein. Obwohl PC
Komponenten relativ schnell im Preis fallen, scheint dies bei Netzteilen nicht
der Fall zu sein, ganz im Gegenteil. Die Preise wurden aktualisiert, gegenüber
dem letzten Stand (2.9.2006) haben sie sich leider etwas verteuert. Vermutlich
liegt das an der Mehrwertsteuererhöhung.
Ich habe immer den billigsten Preis genommen, gerundet und
10 € addiert. Dies ist Praxisnäher, da sowohl Versandkosten hinzukommen werden,
als auch, dass mancher bei einigen Shops nicht bestellen wird, da sie in der
Vergangenheit schon negativ aufgefallen sind oder ähnliches. Wenn der billigste
Shop seriös ist und niedrige Versandkosten hat, werdet ihr die Netzteile auch
unter dem angegebenem Preis bekommen.
Ich habe diese Liste mit größter Sorgfalt erstellt, trotzdem
sind Fehler nie ganz ausgeschlossen, deswegen kann ich auch keine Haftung für
sie übernehmen.
Lautstärke: Lüfterloses Netzteil, deswegen keine
Lautstärkeangabe
Zitat aus dem Planet3 DNow-Test: „Nach einer Stunde unter
Volllast wurde das Netzteil nur handwarm, was ein wirklich außerordentliches
Ergebnis ist. Unsere Messergebnisse zeigen, dass das schon heute erhältliche
Amacrox Calmer eine Effizienz von bis zu 87 Prozent aufweisen kann.“
Lautstärke: Lüfterloses Netzteil, deswegen keine
Lautstärkeangabe
Dieses Netzteil braucht von den auf Dirkvader.de getesteten
Netzteilen am wenigsten Strom. Der Wirkungsgrad dürfte wirklich sehr hoch sein.
Unter den passiven Netzteilen ist dieses wohl zu empfehlen.
Anmerkungen zur Lautstärke: In dem Test wird beschrieben,
dass das Messgerät bereits so im Testraum 29,6 dB(A) anzeigte. Ich habe die
angegebenen Messwerte in den absoluten Schalldruck umgerechnet und von dem
absoluten Schalldruck von 29,6 dB(A) abgezogen und dann wieder in Dezibel
umgerechnet. Diese Ergebnisse stehen jetzt bei der Lautstärkemessung. Sie
sollten im ungefähren passen. Einzig dass es sich um dB(A) handelt macht die
Rechnung etwas unsicher. Bei unbewertetem Schallpegel würde sie ohne weiteres
stimmen, aber als Richtwert taugt es gut. Die Messung bei Volllast erfolgte
auch durch maximale Spannungsgabe auf die Lüfter, sodass es im Betrieb kaum so
laut werden sollte (im Testbericht nachzulesen).
Leider ist keine Angabe zum Messverfahren, also dem Abstand
zu finden, sodass es nicht direkt vergleichbar ist. Wenn es sehr nahe gemessen
wurde ist Netzteil womöglich viel leiser als die anderen (das gilt auch für
alle anderen Netzteiltests).
Lautstärke 39,5 bis 49,5 dB(A) Leider finden sich keine
Angaben, in welchem Abstand gemessen wurde
Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a124205.html
ACHTUNG: Kein gelisteter Shop hat dieses Netzteil unter der getesteten
Bezeichnung. Es kann sich also um ein anderes Netzteil mit anderem Wirkungsgrad
handeln.
Wirkungsgrad: ca. 80% (bei 30 - 100% Last); Allerdings ist
diese Angabe etwas fraglich, da auf der Seite auch das Seasonic getestet wurde
und dieses in ihrer Tabelle weniger Strom verbraucht als das Enermax. Beim
Seasonic wird für ihr Testsystem eine Leistungsaufnahme von 126 Watt angegeben,
das entspricht einer Auslastung von ca. 34 %. Wenn man jetzt betrachtet, dass
das Seasonic bei 20 % Auslastung 76 % Wirkungsgrad hat und bei 50 % 81 %
Wirkungsgrad, somit ist es mehr als fraglich, wie die auf einen Wirkungsgrad
von ca. 80 % kommen. Ich traue der C’T die besseren Messergebnisse zu.
Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a169976.html
Ich nehme an, dass das BN025 und das BQT P6-470W baugleich sind. Aus dem Test
geht auch nicht hervor, welches genau getestet wurde.
Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung:
29,8 / 30,0 / 30,2 / 31,5 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in
welchem Abstand gemessen wurde
Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a169977.html
ACHTUNG: Viele Shops bieten nur das BN026 an, ob das nur eine andere
Bezeichnung für das BQT-P6-520W kann ich leider nicht sagen.
Sharkoon Silentstorm SHA535-9A (535 Watt) ca. 110
€ (ATX 2.2)
Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung:
29,5 / 36,1 / 40,3 / 45,6 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in
welchem Abstand gemessen wurde
Ich weiß leider nicht, welches getestet wurde, aber ich
nehme an, dass es das ATX 2.2 war und dass sie sich auch kaum unterscheiden
dürften, bis auf den Stecker, allerdings sollte man mit der ATX 2.2 Version auf
der sicheren Seite sein, da dort schon von Haus aus ein höherer Wirkungsgrad
gefordert wird. Die ATX 2.0 Version ist nicht mehr erhältlich.
Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung:
35,1 / 39,4 / 40,5 / 45,7 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in
welchem Abstand gemessen wurde
Raptoxx RT 550 W 2.0
(550 Watt) ca. 60 € Passive PFC, aufgenommen da im PC-Professionell ein
Leistungsfaktor von 96 % angegeben ist und damit liegt es fast gleichauf mit
aktiv PFC Netzteilen
Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung:
33,4 / 34,6 / 37,1 / 57,2 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in
welchem Abstand gemessen wurde
Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a139255.html
Bei Geizhals.at steht etwas von einem 140 mm Lüfter, das getestete Exemplar
hatte einen 120mm Lüfter. Einige Shops haben diese Version, obwohl bei Geizhals
etwas von 140mm Lüfter steht. Es lässt sich nicht sagen, ob der Wirkungsgrad
dieser beiden Versionen übereinstimmt. Wer die Version mit 120mm Lüfter nimmt,
sollte jedoch auf der sicheren Seite sein.
Cooler Master Real Power 550W (550 Watt) ca. 110
€
Wirkungsgrad bei 112 / 280 / 560 Watt Ausgangsleistung: 82,3
/ 84,5 / 83,8 % Mich wundert diese große Wirkungsgraddifferenz der beiden Tests
selbst. Der Test bei Tom’s Hardware ist jedoch neuer, vielleicht hat der
Hersteller den Wirkungsgrad verbessert.
Der weltweite Energieverbrauch steigt stetig an und damit der CO2 Ausstoß. Kohlenstoffdioxid ist einer der wesentlichen Verursacher des Treibhauseffektes. Durch verantwortungsvollen Umgang mit Energie lässt sich sehr viel CO2 einsparen und somit die globale Erderwärmung verlangsamen. Hurrican Katrina hat es gezeigt, sowohl die Anzahl als auch die Heftigkeit der Stürme nimmt weltweit zu, da die Temperatur der Erde steigt. Durch die gesteigerte Temperatur haben die Stürme viel mehr Energie zur Verfügung und können erheblich mehr Schaden anrichten. Hochwasser, Flutkatastrophen werden immer mehr zunehmen. Durch Energiesparen lässt sich die globale Erderwärmung verlangsamen. Unsere Erdölreserven werden immer knapper, deswegen wird der Preis in Zukunft für Benzin, Heizöl und andere Produkte, die auf Öl bauen in Zukunft weiter ansteigen. Wenn wir anfangen wirklich Energie zusparen, werden die begrenzten Reserven länger anhalten und die Forschung an alternativen Energiequellen ist bis dahin weiter fortgeschritten. Erdöl und seine Produkte sind eigentlich viel zu schade um sie in unseren Autos und Kraftwerken zu verheizen. Die Kohlenwasserstoffe, die darin enthalten sind, dienen als Ausgangsstoff für viele chemische Produkte, wie Kunststoffe, die in Form von Polyester sich auch in unserer Kleidung befinden.
Deswegen müssen alle mehr Bewusstsein für Energie zeigen und aktiv mithelfen Energie zu sparen. Wer beim Autokauf auf verbrauchsarme Typen achtet, spart langfristig viel Geld, auch wenn der Wagen beim Kauf vielleicht etwas teuerer ist. Vorrausschauendes Denken ist das Stichwort. Energie wird sich in Zukunft weiterhin verteuern, daran führt kein Weg vorbei. Dies sollte man bedenken, wenn man sich z.B. eine neue Heizungsanlage anschafft. Das energiesparende Modell mag vielleicht heute etwas teuerer sein und im Vergleich zur verschwenderischen Anlage langfristig nicht wirklich Geld sparen. Durch die steigenden Energiepreise werden sich diese sparsameren Anlagen dann aber wahrscheinlich doch rentieren und insgesamt gesehen billiger sein. Es ist eigentlich sehr schade, dass die meisten erst Wert auf Energiesparsamkeit legen, wenn die Energie sehr teuer geworden ist. Hätte man schon vorher mit dem Sparen angefangen, wäre sie nie so teuer bzw. erst viel später teuer geworden, weil das Angebot einfach noch größer wäre. Aber die wenigsten denken leider so voraussehend.
Mit einfachen Mitteln und Tricks lässt sich viel Energie sparen. Ich werde hier immer wieder Tipps veröffentlichen, die helfen Energie und Kosten zu sparen.
Viele Energie und Geldspartipps finden sich auch auf der Seite http://www.energie-bewusstsein.de. Dem Interessierten möchte ich diese Seite sehr ans Herz legen, da sie sehr viele Tipps enthält, wie man sehr einfach Energie sparen kann.