Energiesparen ist wichtig und spart Geld

12.07.2007 - AVM senkt Stromverbrauch der Fritzboxen 7170 und 7140

Letztes Update 12.07.2007 (V 1.0)

AVM senkt Stromverbrauch der Fritzboxen 7170 und 7140
 

Laut http://www.avm.de/de/Presse/Informationen/2007/2007_06_06.php3 konnte der Stromverbrauch der FritzBox! Modelle 7170 und 7140 durch ein neues Firmwareupdate um bis zu 20 % gesenkt werden. Die entspricht ca. 1 Watt pro Box. Dies hört sich nach nicht viel an, sind aber im Jahr 1,75 Euro (bei 20 Cent / kWh), denn der Router läuft wohl 24 Stunden am Tag. Vernachlässigen darf man auch nicht den Effekt der Masse, denn diese Box steht in zahlreichen Haushalten. Bei 1000 Fritzboxen sind dies schon 8760 Kilowattstunden, die pro Jahr gespart werden. Dies entspricht ungefähr dem Stromverbrauch von 2 Haushalten.

 

Bei einer Fritzbox Fon Wlan 7050 (dieses Modell gehört nicht zu den im Bericht genannten Geräten) konnte zwar keine Ersparnis des Stromverbrauchs von einem Update von Firmware-Version 14.04.15 auf 14.04.33 festgestellt werden, jedoch wurde der Funktionsumfang stark erhöht, sodass sich ein Update in jedem Fall lohnt.

Eine Anleitung zum Update der Firmware befindet sich hier auf der AVM-Webseite.

 

Durch das deaktivieren des WLANs lässt sich ebenfalls sehr viel Strom sparen. Eine FritzBox Fon 7050 mit deaktiviertem WLAN braucht gemessen mit dem Voltcraft Energy Monitor 3000 ca. 4,8 Watt. Zum Vergleich ein etwas älteres Teledat Modem, welches nur Modem ohne Router und Telefonanlage darstellt, benötigt schon 7,2 Watt in Betrieb, sodass eine FritzBox im Vergleich zu anderen Geräten und im Funktionsumfang als stromsparend angesehen werden kann. Aus Gründen des Stromsparens ist es deshalb nicht empfehlenswert Router und Modem als separate Geräte zu kaufen und zu betreiben.

Aktiviert man das WLAN (was viele Leute nicht brauchen, da sie die Box per Kabel anschließen), benötigt die Box gleich 1,5 Watt mehr, also insgesamt 6,3 Watt. Meines Wissens nach liefert AVM die Box standardmäßig mit aktiviertem, verschlüsseltem WLAN aus. Eine Auslieferung mit deaktiviertem WLAN hätte weitere Energiespareffekte zur Folge.

 

Nach Deaktivierung des WLANs empfiehlt sich unbedingt das Trennen der Box vom Stromnetz für ca. 10 Sekunden. Meine Messungen haben nämlich ergeben, dass nach Deaktivierung des WLANs der Stromverbrauch 5,6 Watt statt 4,8 Watt betrug. Ein Neustart der Box über die Weboberfläche änderte daran auch nichts, erst das Trennen vom Stromnetz. Den Stromverbrauch in der Nachtschaltung habe ich nicht getestet, ich vermute jedoch, dass auch hier der Stromverbrauch auf nur 5,6 statt der möglichen 4,8 Watt zurückgeht. Die Nachtschaltung spart zwar noch Strom, aber nicht das maximal mögliche. Hier ist also noch Potenzial den Stromverbrauch weiter zu senken und somit noch mehr Energie zu sparen.

Zur Wiederholung: Meine Messungen beziehen sich alle auf die FritzBox! Fon WLAN 7050 mit Firmware 14.04.33.




Kommentare (0) :: Permanenter Link

7.09.2006 - Linksammlung zum Thema Energiesparen

Letztes Update: 07.09.2006 (V 1.0)

 

Hier möchte ich Links Sammeln, die dazu beitragen Energie zu sparen. In der Regel habe ich alles selbst durchgelesen um mich von der Qualität zu überzeugen. Deswegen nehme ich auch eine Bewertung der Links vor.

 

Links die ich uneingeschränkt empfehlen kann:

 

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/188.pdf Energiesparen im Haushalt - Tipps und Informationen zum richtigen Umgang mit Energie; Herausgeber: Umwelt Bundesamt






Kommentare (0) :: Permanenter Link

7.09.2006 - Energiekostenmessgerät kostenlos leihen

Letztes Update: 14.01.2007 (V 1.1)

Energiekostenmessgerät kostenlos leihen

 

Die Aktion No-Energy (http://no-e.de) bietet die Möglichkeit sich kostenlos ein Energiekostenmessgerät auszuleihen. Dadurch erhält man die Möglichkeit sehr genau den Energieverbrauch von PCs, Kühlgeräten, Waschmaschinen, TV-Geräten, Stereoanlagen, Video-Recordern, SAT-Receivern, usw. zu kontrollieren. Vor allem die Stromaufnahme in Bereitschaft (neudeutsch: Standby-Aufnahme) ist interessant. Selbst moderne Waschmaschinen verbrauchen „ausgeschaltet“ weiterhin Strom, durch Vorschalten eines Steckers mit Schalter lässt sich hier bares Geld sparen.

Zum Kauf von billigen Energiekostenmessern, wie sie Discounter des Öfteren anbieten, rate ich ab, da es ihnen an Genauigkeit vor allem bei der Aufnahme von wenigen Watt, wie es im StandBy-Betrieb vorkommt, mangelt. Aus eigner Erfahrung weiß ich, dass selbst zwischen den Messgeräten gleicher Art Unterschiede bei der Anzeige des Stromverbrauchs bestehen. Ein sehr genaues Gerät ist z.B. der „Energy Monitor 3000“, den es bei Conrad für ca. 40 € gibt. Dieses Messgerät erreichte im Audiovideofotobild in Ausgabe 7/2004 Test eine Messgenauigkeit von 1 % bzw. 1 Watt ein. Bereits das etwas billigere Stromsparmessgerät „Energy Check 3000“ wich in Leistungsbereich von unter 10 Watt bereits um bis zu 32 % ab.

 

Zur Ausleihe:

 

Auf http://no-e.de/html/ausleihen.php kann man seine Postleitzahl eingeben, wodurch dann eine Seite erscheint, die die nächstgelegenen Verleihstellen anzeigt. Oftmals muss man nur eine Kaution von 20 € zahlen, die man bei Rückgabe des Gerätes wiedererhält. Der Verleih selbst ist völlig kostenlos.

 

Nun zum Einsparpotential:

 

1 Watt Stromverbrauch kostet aufs Jahr hochgerechnet ungefähr 1 Euro und 75 Cent! (bei 20 Cent / Kilowattstunde)

Einfache Formel um die Energiekosten und das Einsparpotential pro Jahr zu berechnen:

Leistungsaufnahme * 1,75 € ergibt die Kosten für das gesamte Jahr bei 24 Stunden Dauerbetrieb.

Somit macht sich sehr schnell eine Steckdosenleiste mit Schalter für ca. 5 bis 10 € bezahlt, denn viele Geräte, wie z.B. Satreceiver brauchen in Standby-Schaltung ca. 7 Watt. 7 * 1,75 macht 12,25 Euro an Stromkosten. Somit hat sich eine abschaltbare Steckdosenleiste bereits nach weniger als einem Jahr amortisiert.

 

Formel für die Profirechner zum Energiekostenberechnen:

Leistungsaufnahme * Betriebsstunden pro Tag * 365 * Strompreis pro Kilowattstunde dividiert durch 1000 ergibt die genauen Energiekosten für das Jahr.

 

Der „Energy Monitor 3000“ besitzt eine Funktion um den Stromverbrauch auf eine Woche, einen Monat oder aufs Jahr hochzurechnen. Diese Funktion habe ich noch nicht genauer untersucht, jedoch ist mir aufgefallen, dass bei Kühlgeraten (es wurde eine Gefriertruhe und ein Gefrierschrank gemessen) der errechnete Stromverbrauch im Verlauf einer Woche ansteigt. Das heißt nun, dass man nicht einfach das Gerät über 24 Stunden messen kann und sich dann auf die Hochrechnung verlassen kann. Bei mir hat dabei das Gerät viel zu wenig angezeigt. Im Verlauf der Woche ist der errechnete Verbrauch immer weiter angestiegen, bis er irgendwann relativ konstant war, also nicht weiter angestiegen ist. Für die Praxis soll das heißen, möchte man den Stromverbrauch von Kühlgeräten messen, sollte man diese mindestens für eine Woche am Messgerät hängen haben und dann den Verbrauch ablesen.

 

Kommentare (0) :: Permanenter Link

3.09.2006 - Netzteilarchiv

Letztes Update 8.4.2007 (V 1.1)

Hier landen die Netzteile, die nicht mehr neu erhältlich sind. Vielleicht kann man sie ja irgendwo gebraucht auftreiben oder man hat selbst diese Netzteile und will wissen, wie sie wirkungsgradmäßig einzuschätzen sind.

 

Die Netzteile sind alphabetisch nach Hersteller geordnet.

 

Amacrox AX420-60GLN (350 Watt)

Getestet in: C’T 22/2005 Seite 186

Wirkungsgrad bei 70 / 175 / 350 Watt Ausgangsleistung: 76(0,88) / 81(0,92) / 78(0,96) % Werte in Klammern: Leistungsfaktor

Lautstärke bei 70 / 175 / 350 Watt Auslastung: 0,1(19,2) / 0,2(20,3) / 0,7(27,7) Sone (dB(A)) gemessen in 50 cm Abstand

 

Enermax Liberty ELT500AWT (500 Watt) ca. 88 €

Getestet in: PC Professionell 3/2006

Wirkungsgrad bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 75,3 / 80,7 / 80,0 / 78,2 %

Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 27,1 / 28,6 / 33,9 / 48,0 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in welchem Abstand gemessen wurde

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a171815.html

ACHTUNG: Bei Tomshardware findet sich ein Test (http://tomshardware.thgweb.de/2006/01/19/die_oberklasse_10_power_netzteile_im_vergleich/page30.html) und dabei weißt es nur einen Wirkungsgrad von 73,5 % auf, deswegen ist es auch ins Archiv gewandert (es gibt genug andere Netzteile in dieser Leistungsklasse), behält aber seine Preisangabe, da es noch verfügbar ist.

 

Etasis EFN-300 Fanless (300 Watt; maximal 560 mit Lüfter) ca. 127 €

Getestet bei: Tom’s Hardware (http://hardware.thgweb.de/2006/04/06/lautlos_passive_netzteile_ohne_lueftergebruell/page2.html)

Wirkungsgrad bei 112 / 280 / 560 Watt Ausgangsleistung: 76,7 / 80,8 / 77,1 % Man sollte beachten, dass der Wirkungsgrad mit der maximalen Spezifikation von 560 Watt gemessen wurde, es ist deshalb mehr in die hohe Leistungsklasse einzuordnen.

Lautstärke: Semipassives Netzteil, d.h. bei ca. 50 % Auslastung geht der Lüfter zeitweise an, dann aber mit maximaler Drehzahl, was sehr laut ist, zusätzlich soll das Netzteil einen unangenehmen Pfeifton von sich geben.

 

Q-Technology QT-08560G/Dustproof (560 Watt)

Getestet in: PC Professionell 3/2006

Wirkungsgrad bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 77,3 / 80,8 / 79,2 / 77,4 %

Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 21,9 / 22,5 / 37,8 / 48,9 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in welchem Abstand gemessen wurde

Bezugsquellen: Leider keine bekannt, wer welche weiß bitte melden Homepage zu diesem Gerät http://www.qtechnology.net/html/en/psu_index/qt08560g.htm

 

 

Kommentare (0) :: Permanenter Link

17.04.2006 - Effiziente Netzteile

Letztes Update 08.04.2007 (V 1.3)

PCs brauchen leider immer mehr Strom, wobei der Stromverbrauch mit dem Athlon64 durch seine Sparsamkeit etwas zurückgegangen ist. Durch die Wahl des richtigen Netzteils mit hohem Wirkungsgrad lässt sich aber einiges an Strom sparen.

Um zu verdeutlichen, wie viel man sparen kann und wie wichtig ein hoher Wirkungsgrad ist, zitiere ich hier mal aus dem Computerbase Artikel (http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2003/test_tagan_tg380-u01_netzteil/4): „Wir haben einen Rechner, der durchschnittlich 200 W verbraucht, und rund um die Uhr läuft. Dafür stehen zwei Netzteile mit ähnlichen Leistungsdaten zur Verfügung, eins für 49 EUR, das andere für 89 EUR. Leider hat das "billigere" Netzteil einen Wirkungsgrad von 65%, das teurere einen von 80%. Die erste Konfiguration verbraucht also 307,7 W, und damit 2658,5 KWh im Jahr (360 Tage), während die zweite 250W verbraucht, und sich damit 2160 KWh genehmigt. Legt man 15 Cent pro KWh zugrunde, spart man mit dem teureren Netzteil immerhin 75,34 EUR pro Jahr. Das lässt den Anschaffungspreis doch gleich in einem anderen Licht erscheinen. Leider kann man keineswegs vom Anschaffungspreis auf den Wirkungsgrad schliessen. Wir bedauern zutiefst, dass die Hersteller nicht gesetzlich verpflichtet sind, den Wirkungsgrad ihrer Netzteile anzugeben. Da ließe sich sicher sehr viel Strom sparen.

Leider sind Wirkungsgrade von 65-70 % bei Netzteilen keine Seltenheit, wie man bemerkt, wenn man sich einige Netzteiltests ansieht. Ich möchte hier kein schwarzes Schaf nennen, um nicht Probleme mit irgendwelchen Herstellern zu bekommen, die ja immer schneller im Abmahnen werden. Aber man kann sich gerne mal auf dieser Seite http://hardware.thgweb.de/2005/02/24/starke_leistung_power_netzteile_im_vergleich/page47.html von Tom’s Hardware die Grafiken ansehen und bekommt einen Eindruck davon, dass viele Netzteile einen wirklich schlechten Wirkungsgrad von teilweise gerade mal 55 % haben.

 

Um sich über die Stromkosten seines PCs ein Bild zu machen, kann man sich kostenlos ein Energiekostenmessgerät ausleihen. Wie das geht steht hier: http://energiebewusst.blogya.de/Energiebewusst/59462/

Zum Messen schließt man am besten den PC an eine Steckdosenleiste und schließt davor das Messgerät an. Dadurch erfasst man nämlich den gesamten Stromverbrauch inklusive Monitor, sodass man weiß wie viel Leistung die PC-Anlage insgesamt dem Stromnetz entnimmt. Diese Messung ist auch für Filesharer wichtig, die ihren PC 24 Stunden am Tag laufen lassen, denn vielleicht ist das auch noch der Spiele-PC, sodass Lautsprecher, Scanner, usw. weiterhin mitlaufen, obwohl sie nicht benötigt werden. Filesharer können dadurch leicht berechnen wie viel ihnen das im Jahr an Strom kostet. Anschließend kann man ja die einzelnen Geräte messen, wie viel sie benötigen. Es lohnt sich bestimmt Monitor und das ganze Zubehör nochmals extra abschaltbar zu machen, um einige Euros an Strom zu sparen.

 

Hier ist jetzt eine Liste mit den Wirkungsgraden von Netzteilen. Aufgenommen wird nur wenn ein Netzteil mindestens 75 % Wirkungsgrad bei 20 % Auslastung und aktive PFC hat.

Ich habe auch die Lautstärke hinzugefügt, sofern Messergebnisse vorhanden sind, damit auch die, die es leise mögen, auf ihre Kosten kommen.

Die Messungen dürfen nicht verabsolutiert werden. Es gibt zum einen Fertigungstoleranzen, wodurch der Wirkungsgrad schwankt und zum anderen sind auch die Messgeräte nicht zu 100 % genau. Vom Netzteil Be quiet! BQT P6-520W liegen 2 Wirkungsgradmessergebnisse vor, die aber gerade mal prozentual maximal um 3,79 % differieren (die Messung differiert um diesen Wert, nicht der Wirkungsgrad).

 

Bei den Bezugsquellen habe ich die Geizhals.at Links angegeben, da dort meistens die günstigsten Händler gelistet sind. Ich empfehle aber auch mal bei anderen Preismaschinen Ausschau zu halten. Wichtig ist, dass man auf die genaue Bezeichnung achtet. Eine andere ein bisschen geänderte Bezeichnung kann schon ein ganz anderes Modell mit einem komplett anderen Wirkungsgrad sein, auch wenn es in den Eckdaten übereinstimmt.

 

Ob ein Netzteil mit oder ohne Netzschalter kommt, erachte ich als nicht so wichtig, da man die PC Komponenten am besten per Steckerleiste ausschaltet, wenn man den PC nicht benutzt. Um den Spareffekt zu verdeutlichen gehen wir mal davon aus, dass der Rechner am Tag 8 Stunden in Betrieb, also 16 Stunden in StandBy ist. Da an der Steckerleiste noch andere Geräte wie Scanner, Monitor, Aktiv-Boxen hängen, kommen schnell mal 15 Watt StandBy-Verbrauch zusammen, der einfach nur nutzlos bezahlt werden muss. Bei 17 ct/kWh spart man durch eine Steckerleiste 87,6 kWh oder fast 15 €. Steckdosenleisten gibt es sehr günstig im Baumarkt, ich verzichte hier auf einen Onlinelink, da die Versandkosten die Kosten vom Warenwert übersteigen.

Zur Dimensionierung von Netzteilen: Man trifft immer mehr PCs mit 500 Watt Netzteil Boliden an. Dass es auch ein viel schwächeres Netzteil tut, dass dann einen höheren Wirkungsgrad hat, zeigt folgende Grafik von Tom’s Hardware (Der komplette Test findet sich hier http://hardware.thgweb.de/2005/07/29/amd_oder_intel_systeme_wer_verbraucht_mehr_energie_/) (Ich habe mir erlaubt die Grafik hier hochzuladen, da Tomshardware, sich irgendwie per Referer gegen das Anzeigen auf anderen Seiten zu schützen scheint) http://www.de.tomshardware.com/praxis/20050729/images/image005.gif

Wie man erkennen kann braucht das Leistungshungrigste System unter Volllast „gerade mal“ 255 Watt. Ein 300 Watt Netzteil würde es hier sogar tun, da die 255 Watt primärseitig sind. Wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass das eingesetzte Netzteil 75 % Wirkungsgrad hatte, dann hat der Rechner selbst nur ca. 191 Watt benötigt, das sind nicht mal 2/3 des Stromes was das Netzteil liefern kann, denn ein 300 Watt Netzteil liefert 300 Watt und zieht dann aus der Steckdose dementsprechend mehr, bei 75 % Effizienz wären es 400 Watt, was es der Steckdose entnimmt und die man bezahlen muss.

Die c’t schreibt in Heft 22/2005, dass ein 100 € gebraucht PC mit einem 800 bis 1000 MHz Prozessor typische 55 bis 60 Watt bei Volllast mit Chipsatzgrafik braucht und manchmal sogar mit einem 95 Watt Netzteil auskommt.

Zu dem Netzteil Test der PC Professionell in der Ausgabe 3/2006 möchte ich für den interessierten Leser hinzufügen, der sich die entsprechende Ausgabe besorgt, dass diese Zeitschrift die Leistungsangaben viel zu hoch auslegt (z.B. wird eine Festplatte mit durchschnittlich 25 Watt angegeben, sieht man sich mal in anderen Tests um, so braucht eine HDD unter 10 Watt im Betrieb) und so tut, als muss es unbedingt ein 500 Watt Netzteil für einen neuen PC sein.

 

Ich habe leider kaum Netzteile der niedrigeren Leistungsklasse in dieser Tabelle. Wenn jemand weitere Netzteiltests mit Wirkungsgrad Test weiß, wäre es nett, wenn er in dem Kommentar den Link oder das PC Heft dazu schreibt. Vor allem 300 WATT Netzteil TESTS wären interessant.

Die Netzteile sind hauptsächlich nach der Leistung geordnet, es kann allerdings sein, dass manche mit schwächerer Leistung nach einem mit mehr Leistung kommen, das liegt dann daran, dass das mit mehr Leistung einen besseren Wirkungsgrad hat. Bei manchen bin ich mir nicht sicher, welches letztendlich einen besseren Wirkungsgrad hat, am besten ihr entscheidet selbst. Generell lässt sich aber sagen, dass das Netzteil einen besseren Wirkungsgrad hat, wenn man ein schwächeres Netzteil verwendet, da das dann höher ausgelastet ist.

Wie rapide der Wirkungsgrad bei geringer Auslastung abfällt macht folgende Grafik von Planet 3dnow auf der Auswertungsseite (http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteil2005/42.shtml) des Seasonic S12 SS-600HT Netzteils deutlich: http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteil2005/img/12_06.PNG

Deswegen ist ein überdimensioniertes Netzteil immer mit einem schlechten Wirkungsgrad verbunden.

 

Zu den Preisen: Stand ist der 8.4.2007, da sich die Preise schnell ändern können, soll dies nur ein grober Anhaltspunkt sein. Obwohl PC Komponenten relativ schnell im Preis fallen, scheint dies bei Netzteilen nicht der Fall zu sein, ganz im Gegenteil. Die Preise wurden aktualisiert, gegenüber dem letzten Stand (2.9.2006) haben sie sich leider etwas verteuert. Vermutlich liegt das an der Mehrwertsteuererhöhung.

Ich habe immer den billigsten Preis genommen, gerundet und 10 € addiert. Dies ist Praxisnäher, da sowohl Versandkosten hinzukommen werden, als auch, dass mancher bei einigen Shops nicht bestellen wird, da sie in der Vergangenheit schon negativ aufgefallen sind oder ähnliches. Wenn der billigste Shop seriös ist und niedrige Versandkosten hat, werdet ihr die Netzteile auch unter dem angegebenem Preis bekommen.

 

Ich habe diese Liste mit größter Sorgfalt erstellt, trotzdem sind Fehler nie ganz ausgeschlossen, deswegen kann ich auch keine Haftung für sie übernehmen.

 

 

Amacrox Calmer (300 Watt) ca. 88 €

Getestet bei: planet3dnow (http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteile_effizient/2.shtml)

Wirkungsgrad: bis zu 87 %

Lautstärke: Lüfterloses Netzteil, deswegen keine Lautstärkeangabe

Zitat aus dem Planet3 DNow-Test: „Nach einer Stunde unter Volllast wurde das Netzteil nur handwarm, was ein wirklich außerordentliches Ergebnis ist. Unsere Messergebnisse zeigen, dass das schon heute erhältliche Amacrox Calmer eine Effizienz von bis zu 87 Prozent aufweisen kann.“

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a189912.html

 

 

Fortron Source Zen FSP300-60GNF (300 Watt) ca. 89 €

Getestet bei: Dirkvader.de (http://www.dirkvader.de/frame.php?site=http%3A%2F%2Fwww.dirkvader.de%2Fpage%2FFortron_Zen%2Findex.html)

Wirkungsgrad laut Hersteller: >89 %

Lautstärke: Lüfterloses Netzteil, deswegen keine Lautstärkeangabe

Dieses Netzteil braucht von den auf Dirkvader.de getesteten Netzteilen am wenigsten Strom. Der Wirkungsgrad dürfte wirklich sehr hoch sein. Unter den passiven Netzteilen ist dieses wohl zu empfehlen.

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a187877.html

 

 

Tagan TG380-U01 (380 Watt) ca. 59 €; sehr empfehlenswert ist dieses Netzteil, aufgrund seines Preises und seines außerordentlich hohen Wirkungsgrades

Getestet bei: computerbase.de (http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2003/test_tagan_tg380-u01_netzteil/)

Wirkungsgrad bei 60 / 125 / 200 / 280 Watt Ausgangsleistung: 81,5 / 78,8 / 80,9 / 81,2 %

Laustärke Leerlauf kalt/Normalbetrieb/Volllast: 24,6 / 30 / 37,8 dB(A)

Anmerkungen zur Lautstärke: In dem Test wird beschrieben, dass das Messgerät bereits so im Testraum 29,6 dB(A) anzeigte. Ich habe die angegebenen Messwerte in den absoluten Schalldruck umgerechnet und von dem absoluten Schalldruck von 29,6 dB(A) abgezogen und dann wieder in Dezibel umgerechnet. Diese Ergebnisse stehen jetzt bei der Lautstärkemessung. Sie sollten im ungefähren passen. Einzig dass es sich um dB(A) handelt macht die Rechnung etwas unsicher. Bei unbewertetem Schallpegel würde sie ohne weiteres stimmen, aber als Richtwert taugt es gut. Die Messung bei Volllast erfolgte auch durch maximale Spannungsgabe auf die Lüfter, sodass es im Betrieb kaum so laut werden sollte (im Testbericht nachzulesen).

Leider ist keine Angabe zum Messverfahren, also dem Abstand zu finden, sodass es nicht direkt vergleichbar ist. Wenn es sehr nahe gemessen wurde ist Netzteil womöglich viel leiser als die anderen (das gilt auch für alle anderen Netzteiltests).

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a72175.html

 

 

Seasonic S12-380 (SS-380 HB) (380 Watt) ca. 59 €

Getestet in: C’T 22/2005 Seite 186

Wirkungsgrad bei 76 / 190 / 380 Watt Ausgangsleistung: 76(0,94) / 81(0,98) / 76(0,99) % Werte in Klammern: Leistungsfaktor

Lautstärke bei 76 / 190 / 80 Watt Ausgangsleistung: 0,1(18,9) / 0,1(18,7) / 1,2(31,5) Sone(dB(A)) [Die Abnahme von 0,2 dB(A) stellt keinen Abschreibfehler dar] gemessen in 50 cm Abstand

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a163646.html

 

 

Acbel ATX-400C-A2ADB (400 Watt) ca. 59 €

Getestet in: PC Professionell 12/2004

Wirkungsgrad bei 100 / 250 / 400 Watt Ausgangsleistung: 77 / 82 / 81 %

Lautstärke 39,5 bis 49,5 dB(A) Leider finden sich keine Angaben, in welchem Abstand gemessen wurde

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a124205.html ACHTUNG: Kein gelisteter Shop hat dieses Netzteil unter der getesteten Bezeichnung. Es kann sich also um ein anderes Netzteil mit anderem Wirkungsgrad handeln.

 

 

Enermax Liberty ELT400AWT (400 Watt) ca. 72 €

Getestet bei: Dirkvader.de (http://www.dirkvader.de/frame.php?site=http%3A%2F%2Fwww.dirkvader.de%2Fpage%2FEnermax_Liberty%2F)

Wirkungsgrad: ca. 80% (bei 30 - 100% Last); Allerdings ist diese Angabe etwas fraglich, da auf der Seite auch das Seasonic getestet wurde und dieses in ihrer Tabelle weniger Strom verbraucht als das Enermax. Beim Seasonic wird für ihr Testsystem eine Leistungsaufnahme von 126 Watt angegeben, das entspricht einer Auslastung von ca. 34 %. Wenn man jetzt betrachtet, dass das Seasonic bei 20 % Auslastung 76 % Wirkungsgrad hat und bei 50 % 81 % Wirkungsgrad, somit ist es mehr als fraglich, wie die auf einen Wirkungsgrad von ca. 80 % kommen. Ich traue der C’T die besseren Messergebnisse zu.

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a171805.html

 

 

Be quiet! BQT P6-470W (470 Watt) ca. 103 €

Getestet bei: planet3dnow (http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteil2005/24.shtml)

Wirkungsgrad bei 94 / 235 / 376 / 470 Watt Ausgangsleistung: 77,5 / 80,5 / 80,0 / 78,0 %

Lautstärke: Keine objektiven Angaben vorhanden

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a169976.html Ich nehme an, dass das BN025 und das BQT P6-470W baugleich sind. Aus dem Test geht auch nicht hervor, welches genau getestet wurde.

 

 

Coolermaster RS-450-A CLY (450 Watt) ca. 74 €

Getestet in: PC Professionell 12/2004

Wirkungsgrad bei 100 / 250 / 400 Watt Ausgangsleistung: 76 / 80 / 80 %

Lautstärke 29,1 bis 49,5 dB(A) Leider finden sich keine Angaben, in welchem Abstand gemessen wurde

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a122700.html

 

 

 

Be quiet! BQT P6-520W (520 Watt) ca. 104 €

Getestet in: PC Professionell 3/2006 (Wirkungsgrad 1); Außerdem bei Tom’s Hardware (http://hardware.thgweb.de/2006/01/19/die_oberklasse_10_power_netzteile_im_vergleich/page5.html) (Wirkungsgrad 2; nur die 2. Wirkungsgradangabe stammt aus diesem Test)

Wirkungsgrad 1 bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 75,8 / 80,3 / 80,0 / 79,2 %

Wirkungsgrad 2 bei 104 / 260 / 520 Watt Ausgangsleistung: 79,3 / 82,5 / 82,2 %

Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 29,8 / 30,0 / 30,2 / 31,5 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in welchem Abstand gemessen wurde

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a169977.html ACHTUNG: Viele Shops bieten nur das BN026 an, ob das nur eine andere Bezeichnung für das BQT-P6-520W kann ich leider nicht sagen.

 

 

Sharkoon Silentstorm SHA535-9A (535 Watt) ca. 110 € (ATX 2.2)

Getestet in: PC Professionell 3/2006

Wirkungsgrad bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 75,5 / 79,6 / 79,2 / 77,3 %

Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 29,5 / 36,1 / 40,3 / 45,6 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in welchem Abstand gemessen wurde

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a182590.html (ATX 2.2)

Ich weiß leider nicht, welches getestet wurde, aber ich nehme an, dass es das ATX 2.2 war und dass sie sich auch kaum unterscheiden dürften, bis auf den Stecker, allerdings sollte man mit der ATX 2.2 Version auf der sicheren Seite sein, da dort schon von Haus aus ein höherer Wirkungsgrad gefordert wird. Die ATX 2.0 Version ist nicht mehr erhältlich.

 

 

Amacrox Frei Erde 550 W (550 Watt) ca. 81 €

Getestet in: PC Professionell 3/2006; auch bei Planet3dnow getestet, es werden ähnlich hohe Wirkungsgrade erreicht; Link: http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteil2005/23.shtml

Wirkungsgrad bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 76,6 / 81,4 / 82,0 / 81,4 %

Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 35,1 / 39,4 / 40,5 / 45,7 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in welchem Abstand gemessen wurde

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a175351.html

 

 

Raptoxx RT 550 W 2.0 (550 Watt) ca. 60 € Passive PFC, aufgenommen da im PC-Professionell ein Leistungsfaktor von 96 % angegeben ist und damit liegt es fast gleichauf mit aktiv PFC Netzteilen

Getestet in: PC Professionell 3/2006

Wirkungsgrad bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 77,7 / 81,9 / 82,1 / 81,5 %

Lautstärke bei 100 / 250 / 400 / 500 Watt Ausgangsleistung: 33,4 / 34,6 / 37,1 / 57,2 dB(A) Leider findet sich keine genauen Angaben in welchem Abstand gemessen wurde

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a139255.html Bei Geizhals.at steht etwas von einem 140 mm Lüfter, das getestete Exemplar hatte einen 120mm Lüfter. Einige Shops haben diese Version, obwohl bei Geizhals etwas von 140mm Lüfter steht. Es lässt sich nicht sagen, ob der Wirkungsgrad dieser beiden Versionen übereinstimmt. Wer die Version mit 120mm Lüfter nimmt, sollte jedoch auf der sicheren Seite sein.

 

 

Cooler Master Real Power 550W (550 Watt) ca. 110 €

Getestet bei: planet3dnow (http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteil2005/26.shtml)

Wirkungsgrad bei 110 / 275 / 440 / 550 Watt Ausgangsleistung: 77,5 / 80,0 / 79,0 / 77,5 %

Lautstärke: Keine objektiven Angaben vorhanden

2. Test bei Tom’s Hardware (CoolerMaster Real Power RS-550-ACLY) (http://hardware.thgweb.de/2006/01/19/die_oberklasse_10_power_netzteile_im_vergleich/page6.html)

Wirkungsgrad bei 110 / 275 / 500 Watt Ausgangsleistung: 82,3 / 79,9 / 86,3 %

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a169592.html

 

 

Silverstone Zeus ST56ZF 560W (560 Watt) ca. 119 €

Getestet bei: planet3dnow (http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteil2005/45.shtml)

Wirkungsgrad bei 112 / 280 / 448 / 560 Watt Ausgangsleistung: 76,5 / 78,7 / 78,2 / 75,0 %

Lautstärke: Keine objektiven Angaben vorhanden

2. Test bei Tom’s Hardware (http://hardware.thgweb.de/2006/01/19/die_oberklasse_10_power_netzteile_im_vergleich/page26.html)

Wirkungsgrad bei 112 / 280 / 560 Watt Ausgangsleistung: 82,3 / 84,5 / 83,8 % Mich wundert diese große Wirkungsgraddifferenz der beiden Tests selbst. Der Test bei Tom’s Hardware ist jedoch neuer, vielleicht hat der Hersteller den Wirkungsgrad verbessert.

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a179929.html

 

 

Silverstone Strider ST56F (560 Watt) ca. 94 €

Getestet bei: Tom’s Hardware (http://hardware.thgweb.de/2006/01/19/die_oberklasse_10_power_netzteile_im_vergleich/page28.html)

Wirkungsgrad bei 112 / 280 / 560 Watt Ausgangsleistung: 79,4 / 83,3 / 83,2 %

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a179925.html

 

 

Seasonic S12 SS-600HT (600 Watt) ca. 125 €

Getestet bei: planet3dnow

(http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteil2005/41.shtml)

Wirkungsgrad bei 120 / 300 / 480 / 600 Watt Ausgangsleistung: 79,5 / 82,4 / 82,4 / 81,5 %

Lautstärke: Keine objektiven Angaben vorhanden

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a163650.html

 

 

Fortron Source FX700-GLN 700W Epsilon (700 Watt) ca. 117 €

Getestet bei: planet3dnow (http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/netzteil2005/35.shtml)

Wirkungsgrad bei 65 / 140 / 350 / 560 / 700 Watt Ausgangsleistung: 75 / 82,0 / 83,5 / 82,5 / 80,0 %

Lautstärke: Keine objektiven Angaben vorhanden

Bezugsquellen: http://geizhals.at/deutschland/a187998.html

 

 

Kommentare (2) :: Permanenter Link

16.04.2006 - Einleitung

Der weltweite Energieverbrauch steigt stetig an und damit der CO2 Ausstoß. Kohlenstoffdioxid ist einer der wesentlichen Verursacher des Treibhauseffektes.
Durch verantwortungsvollen Umgang mit Energie lässt sich sehr viel CO2 einsparen und somit die globale Erderwärmung verlangsamen.
Hurrican Katrina hat es gezeigt, sowohl die Anzahl als auch die Heftigkeit der Stürme nimmt weltweit zu, da die Temperatur der Erde steigt. Durch die gesteigerte Temperatur haben die Stürme viel mehr Energie zur Verfügung und können erheblich mehr Schaden anrichten. Hochwasser, Flutkatastrophen werden immer mehr zunehmen.
Durch Energiesparen lässt sich die globale Erderwärmung verlangsamen. Unsere Erdölreserven werden immer knapper, deswegen wird der Preis in Zukunft für Benzin, Heizöl und andere Produkte, die auf Öl bauen in Zukunft weiter ansteigen. Wenn wir anfangen wirklich Energie zusparen, werden die begrenzten Reserven länger anhalten und die Forschung an alternativen Energiequellen ist bis dahin weiter fortgeschritten. Erdöl und seine Produkte sind eigentlich viel zu schade um sie in unseren Autos und Kraftwerken zu verheizen. Die Kohlenwasserstoffe, die darin enthalten sind, dienen als Ausgangsstoff für viele chemische Produkte, wie Kunststoffe, die in Form von Polyester sich auch in unserer Kleidung befinden.

Deswegen müssen alle mehr Bewusstsein für Energie zeigen und aktiv mithelfen Energie zu sparen.
Wer beim Autokauf auf verbrauchsarme Typen achtet, spart langfristig viel Geld, auch wenn der Wagen beim Kauf vielleicht etwas teuerer ist. Vorrausschauendes Denken ist das Stichwort. Energie wird sich in Zukunft weiterhin verteuern, daran führt kein Weg vorbei. Dies sollte man bedenken, wenn man sich z.B. eine neue Heizungsanlage anschafft. Das energiesparende Modell mag vielleicht heute etwas teuerer sein und im Vergleich zur verschwenderischen Anlage langfristig nicht wirklich Geld sparen. Durch die steigenden Energiepreise werden sich diese sparsameren Anlagen dann aber wahrscheinlich doch rentieren und insgesamt gesehen billiger sein.
Es ist eigentlich sehr schade, dass die meisten erst Wert auf Energiesparsamkeit legen, wenn die Energie sehr teuer geworden ist. Hätte man schon vorher mit dem Sparen angefangen, wäre sie nie so teuer bzw. erst viel später teuer geworden, weil das Angebot einfach noch größer wäre. Aber die wenigsten denken leider so voraussehend.

Mit einfachen Mitteln und Tricks lässt sich viel Energie sparen. Ich werde hier immer wieder Tipps veröffentlichen, die helfen Energie und Kosten zu sparen.

Viele Energie und Geldspartipps finden sich auch auf der Seite http://www.energie-bewusstsein.de. Dem Interessierten möchte ich diese Seite sehr ans Herz legen, da sie sehr viele Tipps enthält, wie man sehr einfach Energie sparen kann.





Kommentare (0) :: Permanenter Link

Über mich

Hier gibt es verschiedene Tipps zum Energiesparen

Links

Startseite
Profil
Archiv
Hol dir auch ein Blog - kostenlos bei BlogYa.de - Für die Inhalte sind ausschließlich die jeweiligen Nutzer verantwortlich.

Casino Spiele  Online Blackjack Spielen  Online-Casino  Spielautomaten online spielen